"In Wolle baden ..." bei sommerlichen Temperaturen

"In Wolle baden ..." unter diesem Slogan fand im und rund um das Haus der Familie das dritte Wollfest statt. Bei sommerlichen Temperaturen strömten die Besucherinnen und Besucher auf das Gelände und schlenderten an den im Garten aufgebauten Woll-Ständen entlang.

"Unser diesjähriger Slogan passt genau zum Wetter, nur sind unsere Wannen nicht mit Wasser, sondern mit Wolle gefüllt", mit diesen Worten eröffneten Christiane Greb und Nora Hahn das große Fest. Gemeinsam mit den Frauen der "Flinken Masche" haben sie die Veranstaltung zum dritten Mal organisiert. Über 20 Aussteller zeigten eine breite Palette an Produkten. Das Angebot reichte von Seide zur Schafswolle und vom Poncho bis zur Winterkombi mit Mütze, Schal und Strümpfe. Eine Ausstellerin kam sogar aus Freiburg. Sie fühle sich einfach wohl im Haus der Familie und genieße die familiäre Atmosphäre. Sichtlich wohl fühlten sich auch Bonita und Rosario. Die beiden Alpakas waren extra aus Bad Herrenalb importiert und genossen es, von den Kindern bestaunt und gestreichelt zu werden. Ein spezielles Kinderprogramm hatten die Pfadfinder organisiert mit Reaktions- und Geschicklichkeitsspielen.

Für die Gemeinde Straubenhardt ist das Wollfest inzwischen zum Anziehungspunkt vieler Menschen auch aus anderen Regionen geworden.

"Ich komme aus Primasens  und wusste gar nicht, dass es Straubenhardt gibt. Zum Glück habe ich ja einen Navi," berichtet eine Besucherin. Für sie ist das Wollfest in Straubenhardt die einzige Veranstaltung dieser Art im Umkreis von 200 km. Über dieses Alleinstellungsmerkmal freut sich Herr Bürgermeister Helge Viehweg ganz besonders. Er ließ es sich nicht nehmen, beim Wollfest vorbeizuschauen und den kreativen Trubel zu genießen.

Bürgermeister Helge Viehweg schaut mit seinem Lebenspartner gern vorbei

Mit Pilzpfanne, Kaffee und Kuchen war auch für das leibliche Wohl gesorgt. "Nirgendwo lässt sich das alles besser genießen als im Garten vor und im Haus der Familie", sagt stolz Annette Kurth, Leiterin vom Haus der Familie. Besonders freuen sich auch die Vorstandsmitglieder des Trägervereins Familienbildung Westlicher Enzkreis e. V. rund um die Vorsitzenden Kristin Hesse, Barbara Greb und Denise Flätchen, denn ein Teil des Erlöses kommt dem Trägerverein für das Familienkursprogramm zugute.

"Flinke Masche" spendet 1.000,00 € an das Haus der Familie

"Flinke Masche" - diesen Namen haben sich die Frauen des Stricktreffs im Haus der Familie gegeben. Seit zwei Jahren veranstaltet die Initiative das Wollfest in der Villa Kling in Straubenhardt und spendet den Erlös an das Haus der Familie.
"In diesem Jahr ist beim Wollfest mit Sammelbüchse, Tombola und Standmieten einiges zusammengekommen. Wir haben aufgerundet und können nun 1.000,00 € an das Haus der Familie spenden", berichtet Nora Hahn, die gemeinsam mit Christiana Greb den Strick-Treff organisiert. Von der Höhe des Betrages zeigten sich auch die Vorstandsfrauen Barbara Sigel-Lochner und Janthe Rauh überrascht. Sie nahmen die Spende entgegen und bedankten sich im Namen der gesamten Vorstandsschaft.
"Für das Haus der Familie ist die Flinke Masche eine große Bereicherung," weiß Annette Kurth, Leiterin der Familienbildungsstätte, zu berichten. "Wenn sich die Frauen treffen, dann ist Leben im Haus." Großes hat sich die Flinke Masche für das nächste Jahr vorgenommen. Die Frauen wollen Flüchtlingsfamilien zum interkulturellen Stricktreff einladen und zum Mitmachen ermutigen. Der 24-Stunden-Strick-Event soll 2016 ein weiteres Highlight werden.
Interessierte sind herzlich willkommen. Schauen Sie doch einfach freitags einmal vorbei!

hitofude war der Hit beim zweiten Wollfest

Ein riesiges Ereignis war das zweite Wollfest in und rund um die Villa Kling in Straubenhardt. An über 20 Ständen gab es Wolle in allen Variationen und Farben zu sehen. Handgestrickte Ponchos, Mützen und Pullis für den Winter waren zu bestaunen und zu erwerben.
„Hitofude, das war der Hit an diesem Tag“, berichtet Nora Hahn vom Organisationsteam Flinke Masche. Gemeinsam mit 14 engagierten Frauen hatte sie das Wollfest organisiert. Hitofude ist ein japanisches Strickmuster mit Anleitung für eine Jacke. Dabei sind über 600 Maschen auf der Nadel. „Das sind richtige Kunstwerke, die hier zum Nachahmen ausgestellt sind;“ stellt Annette Kurth, Leiterin im Haus der Familie, mit Begeisterung fest. Auch Herr Bürgermeister Helge Viehweg bestaunte die großen und kleinen Woll-Kunstwerke. Über seinen Besuch haben sich die Frauen von der Flinken Masche sehr gefreut.
Beim zweiten Wollfest wurde auch viel Neues geboten, z. B. ein Workshop zu Strickmuster mit eingearbeiteten Perlen oder das Up-Recycling mit gehäkelten Taschen aus Plastiktüten.
Natürlich waren die beiden Schafe, Emma und Elsa, zur Freude der Kinder auch wieder dabei.
Ein großes Danke für die Veranstaltung sagt der Vorstand vom Familienbildung Westlicher Enzkreis e. V. mit dem Haus der Familie, denn ein Teil des Erlöses spendet die Flinke Masche an die Familienbildungsarbeit.